Vorab zum Nachlesen
So wird die Installation ablaufen
HeatSeek wird per Sideload installiert: Du lädst eine APK-Datei herunter und öffnest sie. Android stellt dir dabei mehrere Sicherheitsfragen. Hier steht, welche das sind und was du jeweils tippst. Heute ist das reine Theorie – es gibt noch keine Datei.
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1. APK herunterladen
Falls die Datei hier erscheint, lädst du sie direkt von dieser Seite. Chrome und jeder andere Browser zeigen beim Download einer APK grundsätzlich eine Warnung im Stil von „Dieser Dateityp kann dein Gerät beschädigen“ – mit „Abbrechen“ und „Trotzdem herunterladen“ beziehungsweise „Behalten“. Diese Warnung erscheint bei jeder APK, egal was drinsteckt, und sagt nichts über HeatSeek aus. Zu jedem Release veröffentlichen wir die SHA-256-Prüfsumme. Wenn du sie vergleichen willst, notiere sie dir vor dem Download.
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2. Nur Samsung: Auto Blocker ausschalten
Auf Galaxy-Geräten ab One UI 6.0 gibt es „Auto Blocker“. Ist er aktiv, blockiert er jede Installation außerhalb von Play Store und Galaxy Store – auch dann, wenn du die Installationsberechtigung längst erteilt hast. Auf Geräten, die mit One UI 6.1.1 oder neuer ausgeliefert wurden, ist er ab Werk an. Weg: Einstellungen → Sicherheit und Datenschutz → Auto Blocker → ausschalten. Das Gerät verlangt dabei PIN, Muster oder Fingerabdruck. Schalte ihn nach der Installation wieder ein; neuere One-UI-Versionen bieten dafür auch eine zeitlich befristete Pause, etwa 30 Minuten, nach der er sich selbst wieder aktiviert.
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3. APK-Datei öffnen
Tippe auf die Download-Benachrichtigung, oder öffne die Datei über „Dateien“ beziehungsweise „Eigene Dateien“ im Ordner „Download“. Merk dir, welche App du dafür benutzt: Genau diese App braucht gleich die Installationsberechtigung. Tippst du auf die Chrome-Benachrichtigung, ist es Chrome. Gehst du über den Dateimanager, ist es der Dateimanager.
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4. Berechtigung „Unbekannte Apps installieren“ erteilen
Android zeigt jetzt einen Dialog wie „Aus Sicherheitsgründen darf dein Telefon derzeit keine unbekannten Apps aus dieser Quelle installieren.“ Tippe auf „Einstellungen“ – du landest direkt beim richtigen Schalter für genau diese eine App. Aktiviere ihn; je nach Android-Version heißt er „Von dieser Quelle zulassen“, „Aus dieser Quelle zulassen“ oder „Dieser Quelle vertrauen“, gemeint ist immer derselbe. Dann mit der Zurück-Geste zurück, die Installation läuft weiter. Seit Android 8.0 gibt es keinen globalen Schalter „Unbekannte Quellen“ mehr: Du erlaubst es immer nur der einen App, mit der du die Datei geöffnet hast.
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5. Play-Protect-Scan durchlaufen lassen
Google Play Protect kennt HeatSeek nicht, weil die App nicht über den Play Store verteilt wird. Deshalb erscheint der Dialog „App-Scan empfohlen“ mit dem Hinweis, dass Play Protect diese App noch nie gesehen hat, und den Optionen „App scannen“ und „App nicht installieren“. Tippe auf „App scannen“. Dabei werden Informationen über die App zur Prüfung an Google übertragen – dafür brauchst du eine aktive Internetverbindung. Das Ergebnis kommt nach wenigen Sekunden.
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6. Falls trotzdem eine Warnung kommt
Zeigt Play Protect danach eine Blockade-Meldung wie „Unsichere App blockiert“, kommst du in vielen Fällen über „Mehr Details“ → „Trotzdem installieren“ weiter; aktuelle Android-Versionen verlangen dafür zusätzlich Fingerabdruck oder PIN. Es gibt aber auch harte Blockaden, bei denen „Trotzdem installieren“ komplett fehlt – dann lässt sich die Installation nicht fortsetzen. Deaktiviere Play Protect nicht, um das zu umgehen. Wenn das bei HeatSeek passiert, ist das unser Problem, nicht deins: Dann klären wir das mit Google.
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7. Installieren und öffnen
Tippe auf „Installieren“. Nach ein paar Sekunden erscheint „App wurde installiert“ mit den Optionen „Fertig“ und „Öffnen“.
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8. Kamera-Berechtigung erteilen
Beim ersten Start fragt HeatSeek nach Zugriff auf die Kamera. Ohne Kamera kann ARCore den Raum nicht erfassen – das ist die einzige Berechtigung, die die App zwingend braucht. Wähle „Während der Nutzung der App“. Die Kamera-Berechtigung ist eine normale Laufzeitberechtigung und von den „eingeschränkten Einstellungen“ für Sideload-Apps nicht betroffen; du musst dafür nichts freischalten.
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9. „Google Play-Dienste für AR“ sicherstellen
HeatSeek setzt auf ARCore und braucht dafür die Systemkomponente „Google Play-Dienste für AR“. Auf zertifizierten Geräten wird sie normalerweise automatisch installiert und aktualisiert. Bei einer per APK installierten App zieht der Play Store sie aber nicht automatisch mit – HeatSeek fordert dich beim ersten Start gegebenenfalls auf, sie zu installieren, und schickt dich dafür in den Play Store. Das ist kein Fehler, sondern der reguläre Ablauf beim Sideload. Prüfen kannst du es auch selbst: Einstellungen → auf dein Profilbild tippen → „Alle Dienste“ → „Datenschutz & Sicherheit“ → „Systemdienste“ → „Google Play-Dienste für AR“. Für die Installation verlangt Google mindestens 1 GB freien Speicher.
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10. Berechtigung wieder entziehen (optional, aber sinnvoll)
Wenn du fertig bist, nimm der App, mit der du die APK geöffnet hast, die Installationsberechtigung wieder weg: Einstellungen → Apps → Spezieller App-Zugriff → Unbekannte Apps installieren → [Browser oder Dateimanager] → Schalter aus. Android merkt sich die Erlaubnis sonst dauerhaft. Auf Samsung-Geräten zusätzlich Auto Blocker wieder einschalten.
Menüpfade nach Gerät – nur als Rückfallebene
Der zuverlässigste Weg ist der Systemdialog aus Schritt 4: Er springt auf jedem Gerät direkt an die richtige Stelle. Die Menüs heißen je nach Hersteller anders – „Spezieller App-Zugriff“ bei Stock-Android, „Spezieller Zugriff“ bei Samsung, „Spezielle Berechtigungen“ bei Xiaomi, in manchen Übersetzungen auch „Installieren unbekannter Apps“ statt „Unbekannte Apps installieren“. Falls du den Punkt doch manuell suchst:
- Android 8.0 (Oreo) bis Android 11
- Einstellungen → Apps & Benachrichtigungen → Erweitert → Spezieller App-Zugriff → Unbekannte Apps installieren → [App auswählen, z. B. Chrome] → „Von dieser Quelle zulassen“ aktivieren. Ab Android 8.0 gibt es keinen globalen Schalter „Unbekannte Quellen“ mehr; die Erlaubnis gilt pro App. Die Menübezeichnungen wechseln in diesem Versionsbereich mehrfach („Apps & Benachrichtigungen“ oder „Apps“), der Punkt heißt aber immer „Spezieller App-Zugriff“.
- Android 12 bis Android 17 (Stock-Android, Google Pixel)
- Einstellungen → Apps → Spezieller App-Zugriff → Unbekannte Apps installieren → [App auswählen] → Schalter aktivieren. Aktuell (August 2026) ist Android 17 die Stable-Version; am Pfad hat sich gegenüber Android 13 bis 16 nichts geändert. Auf manchen Geräten liegt „Spezieller App-Zugriff“ hinter dem Drei-Punkte-Menü oder unter „Erweitert“.
- Samsung Galaxy (One UI, Android 13–16)
- Einstellungen → Apps → ⋮ (Drei-Punkte-Menü oben rechts) → Spezieller Zugriff → Unbekannte Apps installieren → [App auswählen] → aktivieren. Auf vielen One-UI-Versionen gibt es alternativ: Einstellungen → Biometrische Daten und Sicherheit → Unbekannte Apps installieren. Welcher der beiden Wege existiert, hängt von der One-UI-Version ab.
- Samsung mit Auto Blocker (One UI 6.0 und neuer)
- Einstellungen → Sicherheit und Datenschutz → Auto Blocker → ausschalten (Gerät verlangt PIN, Muster oder Biometrie). Auf Geräten, die mit One UI 6.1.1 oder neuer ausgeliefert wurden, ist Auto Blocker ab Werk aktiv. Er blockiert die Installation aus allen Quellen außer Play Store und Galaxy Store – unabhängig davon, ob du „Unbekannte Apps installieren“ erlaubt hast. Zu sehen bekommst du nur eine nichtssagende Meldung, dass die App nicht installiert werden kann.
- Xiaomi, Redmi, POCO (HyperOS und MIUI)
- Einstellungen → Datenschutz (oder „Datenschutz & Sicherheit“) → Spezielle Berechtigungen → Unbekannte Apps installieren → [App auswählen] → aktivieren. Alternativ: Einstellungen → Apps → Apps verwalten → ⋮ → Spezieller App-Zugriff. Der genaue Pfad unterscheidet sich zwischen MIUI 14, HyperOS 1 und HyperOS 2/3; beide Wege kommen in der Praxis vor. Xiaomi schiebt zusätzlich einen eigenen Sicherheitsscan dazwischen und zeigt teilweise einen Countdown, bevor der Installieren-Button anklickbar wird.
- Android 13 und neuer: „Eingeschränkte Einstellungen“
- Für HeatSeek irrelevant, aber der Vollständigkeit halber: Die eingeschränkten Einstellungen blockieren weder die Berechtigung „Unbekannte Apps installieren“ noch den Kamerazugriff. Sie sperren für per Sideload installierte Apps besonders sensible Sonderrechte – ab Android 13 Bedienungshilfen und Benachrichtigungszugriff, ab Android 15 über den „Enhanced Confirmation Mode“ zusätzlich unter anderem Geräteadministrator, Einblendung über anderen Apps und Nutzungsdatenzugriff. Du siehst dann „Aus Sicherheitsgründen ist diese Einstellung derzeit nicht verfügbar“. HeatSeek braucht keines dieser Rechte, nur die Kamera. Freischalten würdest du es über: App-Info → ⋮ → „Eingeschränkte Einstellungen zulassen“.
- Android 15 und neuer: nicht während eines Telefonats
- Die Berechtigung „Unbekannte Apps installieren“ lässt sich während eines aktiven Anrufs nicht erteilen. Das ist eine bewusste Maßnahme gegen Betrüger, die ihre Opfer am Telefon durch eine Installation lotsen. Der Dialog verweigert die Freigabe kommentarlos: auflegen, dann geht es.
- Ausblick: Entwickler-Verifizierung (Stand 13. August 2026)
- Google führt eine Verifizierung von Entwicklern ein. Die Durchsetzung startet am 30. September 2026 – ausschließlich in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand und dort zunächst nur für teilnehmende App-Stores, nicht für Sideloading. Im deutschsprachigen Raum ändert sich zu diesem Datum nichts. Die weltweite Ausweitung ist für 2027 angekündigt; ab dann sollen Apps nicht verifizierter Entwickler auf zertifizierten Geräten nur noch über einen Sonderweg installierbar sein (Entwickleroptionen aktivieren, Bestätigung, dass niemand dich anleitet, Neustart und erneute Anmeldung, 24 Stunden Wartezeit, Biometrie oder PIN, Freischaltung für 7 Tage oder dauerhaft) oder per ADB. Die Systemkomponente „Android Developer Verifier“ wird seit Mitte 2026 ausgerollt, erzwingt aber noch nichts. Das ist der einzige Punkt auf dieser Seite, der sich absehbar ändern wird – wir prüfen ihn regelmäßig und datieren ihn.
Wo es typischerweise hakt
- Berechtigung der falschen App erteilt: Du erlaubst es Chrome, öffnest die APK aber über den Dateimanager – dann kommt die Warnung erneut. Die Erlaubnis gilt seit Android 8 immer nur für die App, die den Installationsvorgang startet.
- Samsung Auto Blocker übersehen: die häufigste Ursache für „App kann nicht installiert werden“ auf Galaxy-Geräten. Die Fehlermeldung nennt Auto Blocker nicht beim Namen, und die Installationsberechtigung ist längst erteilt – trotzdem geht nichts.
- Veraltete Anleitungen: Sehr viele Ratgeber beschreiben noch den globalen Schalter unter Einstellungen → Sicherheit → „Unbekannte Quellen“. Den gibt es seit Android 8.0 aus dem Jahr 2017 nicht mehr.
- „Eingeschränkte Einstellungen“ falsch verstanden: Sie betreffen Bedienungshilfen, Benachrichtigungszugriff und ab Android 15 weitere Sonderrechte – nicht die Kamera und nicht die Installationsberechtigung. Für HeatSeek spielt der Punkt keine Rolle.
- Aktives Telefonat: Ab Android 15 lässt sich die Installationsberechtigung während eines Anrufs nicht erteilen. Auflegen und neu versuchen.
- Kein Internet beim Play-Protect-Scan: Der Dialog „App-Scan empfohlen“ schickt Daten an Google. Ohne Verbindung hängt der Vorgang oder bricht ab. Für die Installation selbst brauchst du kein Netz, für den Scan schon.
- Harte Play-Protect-Blockade: Fehlt im Warndialog der Punkt „Trotzdem installieren“, ist die App hart blockiert und die Installation nicht durchführbar. Das ist kein Bedienfehler.
- Ältere gleichnamige Version installiert: Liegt schon eine HeatSeek-Version mit anderem Signaturschlüssel auf dem Gerät, scheitert die Installation mit „App nicht installiert“. Dann muss die alte Version erst deinstalliert werden.
- Xiaomi-Eigenheiten: HyperOS und MIUI schieben einen eigenen Sicherheitsscan dazwischen und blenden teilweise einen Countdown ein, bevor „Installieren“ anklickbar wird. Nicht abbrechen, einfach warten. Außerdem taucht eine App in der Liste „Unbekannte Apps installieren“ oft erst auf, nachdem sie einmal eine Installation versucht hat.
- Gerät ohne Google-Dienste: Ohne Play Store gibt es keine „Google Play-Dienste für AR“ und damit kein ARCore. Die APK ließe sich installieren, die App würde nicht funktionieren.
- Zu wenig Speicherplatz: Die „Google Play-Dienste für AR“ verlangen laut Google mindestens 1 GB frei. Auf vollen Geräten scheitert die Nachinstallation.
- Dienst- oder Kindergerät: Auf Telefonen mit Arbeitsprofil oder MDM-Verwaltung, auf Kinderkonten mit Family Link und bei eingeschränkten Nutzerprofilen kann die Berechtigung „Unbekannte Apps installieren“ vom Administrator komplett gesperrt sein. Dann führt kein Weg über die Einstellungen – da hilft nur der Geräteadministrator.
Was du dabei in Kauf nimmst
- Sideloading heißt: Du umgehst die Prüfmechanismen des Play Store und verlässt dich stattdessen darauf, dass wir vertrauenswürdig sind. Das ist eine bewusste Entscheidung. Wir veröffentlichen zu jedem Release eine SHA-256-Prüfsumme, damit du überprüfen kannst, dass die heruntergeladene Datei die ist, die wir gebaut haben.
- Schalte Google Play Protect nicht ab, um HeatSeek zu installieren. Der beschriebene Ablauf funktioniert mit aktivem Play Protect.
- Eine per APK installierte App bekommt keine automatischen Updates über den Play Store. Neue Versionen lädst du dort herunter, wo die erste herkam, und installierst sie drüber.
- Auf Samsung-Geräten gilt: Wenn du Auto Blocker ausschaltest, ist er aus – für alle Apps, dauerhaft, bis du ihn wieder einschaltest. Vergiss den Schritt zurück nicht.
- Und noch einmal, weil es auch in einer Installationsanleitung gilt: HeatSeek findet deinen Gegenstand nicht. Die App merkt sich, welche Bereiche deines Raums du beim Suchen schon mit der Kamera erfasst hast, und sagt dir, wo du noch nicht warst.